Mailingliste

Workshop
9. Geschichtswerkstatt „Nordrhein-Westfalen und der Imperialismus“ (per ZOOM)

9. Geschichtswerkstatt „Nordrhein-Westfalen und der Imperialismus“ (per ZOOM)

Wie schlägt sich der Kolonialismus in den Beständen von Stadtarchiven nieder? Dieser Frage und weiteren Projekten widmet sich die 9. ZOOM-Geschichtswerkstatt „Nordrhein-Westfalen und der Imperialismus“. Interessierte tauschen sich dort aus, welche spezifisch geschichtswissenschaftlichen Entwicklungen und Unternehmungen es im Bundesland hinsichtlich der Behandlung und Aufbereitung des kolonialen Erbes gibt. Neben der Fachöffentlichkeit, die auch außeruniversitäre Institutionen der historischen Forschung und Vermittlung umfasst, sind zivilgesellschaftliche Akteure angesprochen. Grundlagenforschung wird dabei ebenso thematisiert wie die Möglichkeiten der didaktischen Aufbereitung. Neben kurzen Projektvorstellungen wird bei jeder Sitzung ein Themenschwerpunkt diskutiert. Trotz des grundsätzlichen Schwerpunktes auf Nordrhein-Westfalen stehen immer wieder Forschungsbeispiele aus anderen Regionen und Ländern auf dem Programm, um weitere methodische Impulse zu erfahren und die Spezifika der historischen Regionen des Bundeslandes zu erörtern.

Der ZOOM-Termin für die nächste Geschichtswerkstatt ist:
Mittwoch, 25. Februar 2026, 18.30 bis etwa 20 Uhr

Themenschwerpunkt „Koloniale Spuren in Stadtarchiven“:
Clemens Janke M.Ed. (Braunschweig): Koloniale Spurensuche in Braunschweig. Ein sachthematisches Archivinventar zu kolonialen Kontexten
Dr. Alina Marktanner (Aachen): Rheinisch-Westfälische Kommunalarchive als Fundgrube der Kolonialhistoriographie
Rico Quaschny, Dipl.-Archivar (Iserlohn): Koloniale Spuren in einem mittelgroßen Stadtarchiv. Das Beispiel Iserlohn

Projektvorstellungen:
Dr. Ina Voshage (Passau): Zentrale Erkenntnisse der Dissertation „Postkoloniale Stadtrundgänge in Deutschland“
Dr. Heiko Wegmann (Freiburg): Die Landeshauptstadt Karlsruhe in der Kolonialgeschichte. Bestandsaufnahme, Einordnung und Debattengrundlage
Marius Müller M.A. (Salzburg): „Auf dem Weg zu einer Kolonialgeschichte Österreichs“? Aktuelle Projekte und Forschungsperspektiven

Darüber hinaus gibt es weitere Hinweise zu einschlägigen Ausstellungen, Führungen und weiteren Veranstaltungen.

Wenn Sie in eine Mailingliste aufgenommen werden wollen, senden Sie einfach bis einschließlich 24. Februar eine Mail mit einem kurzen Hinweis auf „Geschichtswerkstatt“ an:
fabian.fechner@fernuni-hagen.de
Sie erhalten dann kurz vor der Veranstaltung einen ZOOM-Link sowie im Anschluss ein Ergebnisprotokoll. Bis auf Widerruf werden Sie dann auch zu den künftigen Sitzungen der Geschichtswerkstatt eingeladen (ca. 4 Mails pro Jahr).

INFO

FernUniversität Hagen
Ort: Online
Datum: 25.02.2026, 18:30 bis 20 Uhr
Anmeldung: Bis zum 24.02.2026 per Mail, siehe Kontakt
Preis: Kostenlos
Kontakt: E-Mail:fabian.fechner@fernuni-hagen.de
URL:https://www.hsozkult.de/event/id/event-160436
——————————————————–

Entnommen
E-Mailing-Liste „Westfaelische Geschichte“ – ein Service des Internet-Portals „Westfaelische Geschichte“ / Westflische Geschichte Online (WGO) –
(C)opyright: Internet-Portal „Westfaelische Geschichte“;http://www.westfaelische-geschichte.lwl.org