Geschichtskonvent Nr. 9

Freitag, 29. Oktober 2021, ab 14:00 Uhr

9. GESCHICHTSKONVENT RUHR: Digitale Geschichtskultur im Ruhrgebiet

Ort: Deutsches Bergbau-Museum Bochum, Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum

Der durch Corona ausgelöste Digitalisierungsschub hat neue Vermittlungs- und Teilnahmeformen von Archiven, Gedenkstätten, Historischen Vereinen und Museen entstehen lassen. Daher lädt der 9. GESCHICHTSKONVENT RUHR unter dem Motto Digitale Geschichtskultur im Ruhrgebiet zu einem Austausch darüber ein.

Viele geschichtskulturelle Akteur:innen haben sich mit Beginn der Pandemie der Aufgabe gegenübergestellt gesehen, auf dem digitalen Weg den Kontakt zu Kolleg:innen, Besucher:innen oder Vereinsmitgliedern zu halten. Es galt, sowohl neue Vermittlungsformen zu entwickeln als auch, sich als interessierte Teilnehmer:in geschichtskultureller Angebote wie Vorträge, Podiumsgespräche, Ausstellungen u. a. mit den für viele ungewohnten Bildschirmangeboten vertraut zu machen.

Auf diesem GESCHICHTSKONVENT RUHR werden einem Impulsvortrag zum Thema „Corona als digitaler Beschleuniger“ Kurzbeiträge verschiedener Akteur:innen über ihre Erfahrungen mit digitalen Projekten folgen. Vorgestellt werden neukonzipierte digitale Praktiken und Formate der Geschichtskultur im Ruhrgebiet. Wie waren die Erfahrungen mit diesen Angeboten in Bezug auf Nutzerzahlen, Diskussionsmöglichkeit und Resonanz? Gab es Projekte, die besonders gelungen waren und verstetigt worden sind? Können mit digitalen Formaten neue Zielgruppen erreicht werden und ist historisches Lernen im digitalen Raum möglich?

Der fast jedes Jahr veranstaltete Geschichtskonvent Ruhr bietet auf einer halbtätigen Veranstaltung die Gelegenheit zur Projektvorstellung, zur gegenseitigen Information und zum fachlichen Austausch über Themen, die die Geschichtsszene des Ruhrgebiets bewegen. Zum Konvent eingeladen sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Museen, wissenschaftlichen Einrichtungen und Schulen, Engagierte der historischen Vereine, Geschichtswerkstätten und Bürgerinitiativen sowie Einzelakteure. Es geht um einen Dialog über alle institutionellen Grenzen hinweg.

Anmeldung und Kontakt: konvent@geschichtskultur-ruhr.de
Um Anmeldung mit Angabe von Namen und Anschrift wird bis zum 22.10.2021 gebeten.

Programm
13:30 Uhr
Come Together

14:00 Uhr
Grußwort
Prof. Dr. Stefan Brüggerhoff, Deutsches Bergbau-Museum Bochum
Begrüßung
Prof. Dr. Stefan Goch, Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V.

Impulsvortrag
Jun.-Prof. Dr. Christian Bunnenberg, Ruhr-Universität Bochum

Dokumentationsstätte „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“ digital – Der virtuelle 360°-Rundgang durch die Dauerausstellung
Sarah Gartner, Institut für Stadtgeschichte

Zwischen Codes und Quellen – Digitale Archivpädagogik im Archiv der Arbeiterjugendbewegung
Sophie Reinlaßöder, Archiv der Arbeiterjugendbewegung

Jüdische Geschichte und Gegenwart in Dortmund digital
Dr. Stefan Mühlhofer, Historischer Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V. und Stadtarchiv Dortmund

15:15 Uhr
Kaffeepause

15:45 Uhr
Neue Wege. Corona als Be- und Entschleuniger digitaler Vermittlungsformate am DBM
Dr. Miriam Höller, Deutsches Bergbau-Museum Bochum

Digital – Online – Hybrid: Neue Vermittlungsangebote im LWL-Museum für Archäologie
Dr. Susanne Jülich und Anika Ellwart, LWL-Museum für Archäologie

Gibt es den Ruhrgebietsprotestantismus auch digital? Ein Werkstattbericht
Dr. Norbert Friedrich, Verein zur Kirchengeschichte im Ruhrgebiet e.V.

Mit den Zeitzeugnissen von „Menschen im Bergbau“ historisch lernen: Die digitale Lernplattform MiBLabor
Dr. Marcel Mierwald und Theresa Hiller, M. Ed./ M.A., Ruhr-Universität Bochum

Zusammenfassung
Dr. Michael Farrenkopf, Deutsches Bergbau-Museum Bochum

ca. 18:00 Uhr
Ende

Moderation
Susanne Abeck & Dietmar Osses, Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V.

Veranstalter
Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e. V. in Kooperation mit dem
Deutschen Bergbau-Museum Bochum

Hygiene- und Vorsorgemaßnahmen
Medizinische Masken sind im gesamten Haus Pflicht und können erst am Sitzplatz abgenommen werden. Es gilt die 3G-Regel. Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten.