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Vortrag
Von Neandertalern und Rentierjägern

Donnerstag, 8. Oktober 2026, 18 Uhr

*Vortrag von Prof. Dr. Michael Baales
**Von Neandertalern und Rentierjägern*

Wie lebten die Menschen in Nordrhein-Westfalen während der Eiszeit? Und
wie gelang es ihnen, sich immer wieder an extreme Veränderungen von
Klima und Umwelt anzupassen? Vor fast 200 Jahren wurden in NRW wichtige
Grundlagen für die Erforschung unserer ältesten Geschichte gelegt: von
den frühen Steinwerkzeugen aus der Balver Höhle bis zur Entdeckung des
Neandertalers bei Mettmann im Jahr 1856. Prof. Dr. Michael Baales nimmt
Teilnehmende mit auf eine Reise durch rund 300.000 Jahre
Menschheitsgeschichte in NRW. In seinem Vortrag am Donnerstag, dem
8.10.2026, um 18 Uhr im Kokskohlenbunker des Ruhr Museums berichtet er
von Neandertalern, Rentierjägern, wechselnden Landschaften und den
Spuren, die Menschen in der Region hinterlassen haben. Dabei geht es
auch um spannende Funde aus der jüngeren Forschung – unter anderem aus
der Blätterhöhle in Hagen.

Prof. Dr. Michael Baales ist seit 2002 Leiter der Außenstelle Olpe der
LWL-Archäologie für Westfalen, zuständig für die Archäologische
Denkmalpflege im Regierungsbezirk Arnsberg (Südwestfalen) und wurde 2009
zum außerplanmäßigen Professor für Ur- und Frühgeschichte durch den
Rektor der Ruhr-Universität Bochum ernannt. Seit 2015 ist er Co-Leiter
des Forschungsprojekts an der Blätterhöhle in Hagen. Sein
Arbeitsschwerpunkt ist die kulturelle Entwicklung des Paläolithikums und
Mesolithikums vor dem Hintergrund der quartären Klima- und
Umweltveränderungen.

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe zur Sonderausstellung ȟberLeben
in der Eiszeit«. Dauer: 2 Std. Kosten: Kostenfrei.

*Veranstaltungsort*
Kokskohlenbunker, rechts neben der Rolltreppe des Ruhr Museum
UNESCO-Welterbe Zollverein
Gelsenkirchener Straße 181, 45309 Essen