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Nordbahnhof
Nordbahnhof Szenische Lesung
Szenische Lesung im Nordbahnhof Bochum
*„In der ganzen Zeit in Auschwitz habe ich an nichts mehr gedacht und
nichts mehr gefühlt“*
Veranstaltung zum internationalen Holocaust-Gedenktag mit
Ensemblemitgliedern des Schauspielhauses Bochum im Gedenk- und
Erinnerungsort Nordbahnhof
Am 27. Januar vor nunmehr 81 Jahren wurde das Konzentrations- und
Vernichtungslager Auschwitz von Einheiten der Roten Armee befreit. Das
Zitat in der Überschrift geht auf den Bochumer Juden Alfred Salomon
zurück, der Auschwitz überlebte. Zurück in Bochum verdrängte er erst
einmal „alles“ und fing später im hohen Alter an zu erzählen. Ähnlich
wie ihm erging es Rolf Abrahamsohn aus Marl, der in dreieinhalb Jahren
sieben Konzentrationslager durchlief, darunter das Außenlager Bochumer
Verein des KZ Buchenwald, und auch Ruben Horst Möller, der Ende Januar
1942 als Kind auf denselben Transport nach Riga geschickt wurde wie
seine in Bochum unvergessene Lehrerin Else Hirsch.
Eine szenische Lesung am im Gedenk- und Erinnerungsort Nordbahnhof mit
Konstantin Bühler, Oliver Möller und Mona Vojacek Koper,
Ensemblemitglieder des Schauspielhauses Bochum.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Befreit – und dann? Eine Nachlese
zum Kriegsende vor 80 Jahren“ der Initiative Nordbahnhof Bochum e.V.
(www.initiative-nordbahnhof-bochum.de/veranstaltungen.html).
Einlass: ab 18:15 Uhr. Die Lesung wird für eine Video-Präsentation
aufgezeichnet. Anmeldung erbeten unter:
anmeldung@initiative-nordbahnhof-bochum.de
*Veranstaltungsort:*
Gedenk- und Erinnerungsort Nordbahnhof Bochum
Ostring 15, Bochum