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Literatur
DDR-Archiv zu Arbeiterliteratur zieht von Berlin nach Dortmund
Dortmund (idr). Das „Archiv Schreibende ArbeiterInnen“ aus der früheren
DDR zieht von Berlin nach Dortmund ins Fritz-Hüser-Institut. Es bewahrt
Texte und Materialien von Mitgliedern sogenannter „Zirkel schreibender
Arbeiter“ auf und ergänzt die Dortmunder Sammlung zur deutschsprachigen
Literatur der Arbeitswelt.
Das Fritz-Hüser-Institut besitzt u. a. Texte von Autoren, die Literatur
als Mittel des Klassenkampfs einsetzten. Ungefähr zur selben Zeit
gründeten sich in der DDR die ersten „Zirkel schreibender Arbeiter“.
Anfang der 1960er-Jahre begannen sie in volkseigenen Betrieben und
kulturellen Institutionen unter Anleitung von Schriftstellerinnen und
Schriftstellern wie Heiner Müller, Brigitte Reimann oder Christa Wolf
Literatur zu schreiben.
Infos:
www.dortmund.de/themen/studium-wissenschaft-und-forschung/fritz-hueser-institut/index-2.html
idr 2025/1371 (GaNe)
04.11.2025