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Lesung
Lina Morgenstern. Die Geschichte einer Rebellin
Gerhard J. Rekel „Lina Morgenstern. Die Geschichte einer Rebellin“
Donnerstag, 26. Februar 2026, 19:30 Uhr, Jüdisches Museum Westfalen, Dorsten
1866. Preußisch-Österreichischer Krieg. Mittendrin, in Berlin, Lina Morgenstern (1830–-1909). Viele Soldaten kommen verletzt aus dem Krieg, der Staat kümmert sich nicht. Spontan gründet Lina Lazarette und Volksküchen – und rettet damit tausende Soldaten. Freund und Feind. Gegen den Willen ihrer Eltern heiratet sie Theodor. Eine Liebesgeschichte mit vertauschten Rollen. Als ihr Mann in die Pleite schlittert und die Familie mit fünf Kindern plötzlich brotlos dasteht, schreibt Lina in wenigen Wochen einen Bestseller, zehn weitere folgen. Hinter der Maske von Linas quirligem Humor verbirgt sich die nervöse Unrast einer leidenschaftlichen Unternehmerin:
Mit heißem Herzen und kühlem Verstand initiiert sie zahlreiche Wohlfahrtsvereine, die erste seriöse Frauenzeitung und im Berliner Roten Rathaus den ersten Internationalen Frauenkongress auf deutschem Boden. Eine Geschichte, die Mut macht.
Eintritt 6 €