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„Ingeborg Bachmanns Abrechnung mit dem Faschismus“

Das Institut für Stadtgeschichte lädt herzlich ein.

Ingeborg Bachmanns Abrechnung mit dem Faschismus
(zum 100. Geburtstag der Dichterin)
Vortrag von Dr. Jürgen Nelles
Mittwoch, 24. Juni 2026, 18 Uhr
Dokumentationsstätte „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“, Cranger Str. 323, 45891 Gelsenkirchen

Ingeborg Bachmann gilt als eine der bedeutendsten Lyrikerinnen, deren Gedichte „Erklär mir, Liebe“ u.a. und Gedichtbände, wie „Die gestundete Zeit“, zum literarischen Kanon des 20. Jahrhunderts gehören. Ihre Hörspiele bringen die Fragen nach dem Sinn des Daseins zu Gehör und fragen nach dem Weiterwirken faschistischer Tendenzen. Mit ihrem Erzählband „Das dreißigste Jahr“ und ihrem Roman „Malina“ bot Bachmann wichtige Anregungen, für die sich in den 1970er Jahren entwickelnde neue „Frauenbewegung“ und der in dieser Dekade ebenfalls entstehenden „Frauenliteratur“.
Der Vortrag beschäftigt sich mit den wichtigsten Werken Ingeborg Bachmanns und folgt den Spuren ihres Lebens. Auch ihre Beziehungen mit den für sie wichtigen Männern, wie Paul Celan, Max Frisch und Hans Werner Henze, werden näher betrachtet.

Dr. Jürgen Nelles lehrt als Privatdozent an der Universität Bonn Neuere deutsche Literatur und ist für Bildungs- und Kulturinstitutionen als Referent tätig.

Der Eintritt ist frei.

Dr. Sabine Kittel

Stadt Gelsenkirchen
Die Oberbürgermeisterin
Institut für Stadtgeschichte
Wissenschaftspark
Munscheidstraße 14
45886 Gelsenkirchen

Telefon: +49 209 169-8555
Telefax: +49 209 169-8553

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