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Gespräch
Was heißt und zu welchem Ende studiert man queere Holocaustgeschichte? 23.06.26
*Was heißt und zu welchem Ende studiert man queere Holocaustgeschichte?*
Buchvorstellung und Gespräch
Dr. Anna Hájková
Die Autorin ist Reader of modern European continental history an der
University of Warwick. Menschen ohne Geschichte sind Staub ist ihr
zweites Buch und wurde von queer.de als eins der wichtigsten Sachbücher
von 2024 genannt. Außerdem wurde das Buch zuletzt mit dem 75th National
Jewish Book Award ausgezeichnet.
Queere jüdische Opfer im Holocaust — es muss sie gegeben haben, aber sie
fehlen in der Geschichtsschreibung. Wie es dazu kam, wer diese Menschen
waren, und wie gleichgeschlechtliche Liebe uns hilft, die Geschichte der
Shoah besser zu verstehen, das alles erklärt die Historikerin Anna
Hájková in ihrem Vortrag. Anhand von bekannten sowie neuen Beispielen
wie Anne Frank oder Jiří Vrba erzählt Hájková anschaulich, wie Queerness
im Holocaust aussah und wie wir sie in den Archiven wiederfinden können.
Eine Veranstaltung des Fritz Bauer Forums in Kooperation mit Punktgenau
– Forum für politische Bildung.
*Veranstaltungsort*
Fritz Bauer Forum (Großer Saal)
Feldmark 107, 44803 Bochum