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Neue Arbeiten zum Vor- und Nachmärz

23. Oktober 2026

*16. Internationales Forum Junge Vormärz Forschung: Neue Arbeiten zum
Vor- und Nachmärz
*
Deadline: 15.08.2026

Die Gesellschaft Forum Vormärz Forschung e.V. (Erster Vorsitzender des
FVF: Prof. Dr. Norbert Otto Eke) und das Institut für soziale Bewegungen
der Ruhr-Universität Bochum (Direktor des ISB: Prof. Dr. Stefan Berger)
veranstalten gemeinsam das 16. Internationale Forum Junge Vormärz
Forschung und laden junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus
den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften dazu ein, neue Studien
und Projekte zum Vor- und Nachmärz vorzustellen. Die Tagung findet statt
in den Räumlichkeiten des Instiuts für soziale Bewegungen der
Ruhr-Universität Bochum im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets in Bochum.

Beim 16. Internationalen Forum Junge Vormärz Forschung, das vom Forum
Vormärz Forschung e.V. und dem Institut für soziale Bewegungen der
Ruhr-Universität Bochum gemeinsam veranstaltet wird, sind junge
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Geistes-, Kultur- und
Sozialwissenschaften dazu eingeladen, neue Studien und Projekte zum Vor-
und Nachmärz vorzustellen. Willkommen sind auf der Studientagung
Arbeiten mit beispielsweise wissenschaftshistorischem oder
biographischem Zugang, international und/ oder komparatistisch
ausgerichtete Forschungen sowie Beiträge mit Themenstellungen aus den
Geschichts-, Literatur-, Musik-, Theater- und Kunstwissenschaften, der
Philosophie, Theologie, Pädagogik, Soziologie und Politologie. Mit der
Tagung soll dem wissenschaftlichen Nachwuchs für einen
interdisziplinären Austausch ein öffentliches Forum geboten werden. Die
Arbeiten können aus unterschiedlichen wissenschaftlichen
Qualifikationsstufen und Forschungsprojekten stammen und sowohl in einem
frühen Arbeitsstadium als auch als Work-in-Progress-Projekt oder als vor
dem Abschluss stehende Studie präsentiert werden.

Die Veranstaltung findet am Freitag, den 23. Oktober 2026 in Präsenz am
Institut für soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum statt und
wird von Mitgliedern des Vorstands des Forum Vormärz Forschung, Birgit
Bublies-Godau M.A. (ISB, Ruhr-Universität Bochum) und Prof. Dr.
Anne-Rose Meyer (Bergische Universität Wuppertal, Fakultät für Geistes-
und Kulturwissenschaften – Germanistik), organisiert.

Die besten vorgetragenen Referate, die von einer Jury ausgewählt werden,
werden im darauf folgenden Jahrbuch Forum Vormärz Forschung veröffentlicht.

Interessierte bewerben sich bitte mit einem kurzen Exposé für einen
30-minütigen Vortrag (höchstens eine Seite) und mit einem knappen CV
(mit den wichtigsten Daten zum akademisch-beruflichen Lebensweg,
ebenfalls höchstens eine Seite) bis zum 15. August 2026 per Mail an
birgit.bublies-godau@rub.de und ameyer@uni-wuppertal.de. Die
Organisatorinnen wählen aus den eingegangenen Vorschlägen die Vorträge
für das Programm der Nachwuchstagung aus und melden sich dann
entsprechend wieder bei den Referenten und Referentinnen. Wir übernehmen
die Fahrt- und Übernachtungskosten für auswärtige Teilnehmerinnen und
Teilnehmer. Die Veranstaltung wird gefördert durch die
LWL-Literaturkommission für Westfalen.

Das Forum Vormärz Forschung e.V. (vgl. www.vormaerz.de/) fördert
die interdisziplinäre wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Vor-
und Nachmärz, das heißt der Schlüsselepoche der deutschen (und
europäischen) Geschichte zwischen 1815/30 und 1848/49, und kann dabei
auch Ausblicke auf die nachrevolutionäre Ära der 1850er Jahre geben. Die
Vereinigung trägt dazu bei, mit Blick auf den Vormärz den Dialog
zwischen verschiedenen Disziplinen zu intensivieren, wobei sich die
Geschichts- und Literaturwissenschaft hierfür als wichtige, wenn auch
keineswegs allein ausschlaggebende Fach- und Forschungsgebiete erweisen.
Inhaltlich ist die Arbeit des FVF – auch unter Berücksichtigung
internationaler Kontexte – vor allem darauf ausgerichtet, den in diesem
Zeitraum maßgeblichen Kampf um Freiheit und Recht und damit um die
produktiven Weichenstellungen für eine modernere, freiheitlichere und
sozialere Gesellschaft zu erkunden und offenzulegen, die erst die
Grundlage für die Entwicklung der heutigen demokratischen Verfassungs-
und Gesellschaftsordnung schufen.
Insofern geht es dem FVF auch darum, die schon zeitgenössisch als
fortschrittlich geltenden Kräfte der Epoche, die Wegbereiter:innen und
Vorkämpfer:innen für die Grundrechte und Menschenwürde, für die volle
politische und soziale Gleichberechtigung aller Menschen und Bürger,
gerade auch von Mann und Frau, in ihrem Denken und Handeln sowie in
ihrem politischen, wissenschaftlichen, literarischen und künstlerischen
Lebenswerk sichtbar zu machen. Hierdurch leistet das Forum Vormärz
Forschung e.V. wichtige Beiträge zu einer umfassenden
Demokratiegeschichtsschreibung und Bildungsarbeit sowie zu aktuellen
Diskussionen über soziale Fragen und politische Teilhabe.

*Veranstaltungsort*
Institut für soziale Bewegungen, Ruhr-Universität Bochum
Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Clemensstraße 17-19, 44789 Bochum

Quelle: Neue Arbeiten zum Vor- und Nachmärz, in: H-Soz-Kult, 04.06.2026,
www.hsozkult.de/event/id/event-162796.