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Buchvorstellung
NS-Zwangsarbeit auf den Zechen Constantin und Mont Cenis in Bochum und Herne

Donnerstag, 6. November 2025, 18:00 Uhr

*Buchvorstellung des Buchs „Als die Holzschuhe zerbrachen, ging ich
barfuß“ zur Zwangsarbeit auf der Zeche Constantin und Mont Cenis in
Bochum und Herne*
Zechen und Bergbauromantik prägen die Geschichtsnarrative des
Ruhrgebiets. Doch die Schicksale der Zwangsarbeiter*innen, die während
des Nationalsozialismus’ im Kohlebergbau schufteten, sind bisher nur
wenig in die lokalen Erinnerungskulturen vorgedrungen. Diese prägnante
Aufsatzsammlung beinhaltet neue mikrogeschichtliche Recherchen, Text-
und Bilddokumente sowie Berichte von Zeitzeugen über ihre Zwangsarbeit
auf der Krupp-Zeche Constantin der Große, zu der auch die Zeche Mont
Cenis gehörte. Sie erlauben es, soziale und arbeitsalltägliche
Perspektiven zu entwickeln und biografische Zugänge zu eröffnen. Dies
macht die Publikation zu einem geeigneten Material für die
Bildungsarbeit am Gedenkort Bochum-Bergen, einem vollständig erhaltenen
Lager und Baudenkmal mitten im Ruhrgebiet.

/Die Autoren/
Die Historiker*innen und Bildungsarbeiter*innen der Initiative Gedenkort
Bochum-Bergen recherchieren seit 2020 zum Lagersystem der Zeche
Constantin in Bochum und Herne. Sie informieren in Führungen und
Workshops über dessen historische und politische Bezüge. Dabei greifen
sie auf langjährige Erfahrungen und Materialien der Slawistin Waltraud
Jachnow zum Thema NS-Zwangsarbeit zurück.

Initiative Gedenkort Bochum-Bergen/ Gesellschaft Bochum-Doneczk e.V.
(Hg.): „Als die Holzschuhe zerbrachen, ging ich barfuß“. 
NS-Zwangsarbeit auf den Zechen Constantin und Mont Cenis in Bochum und
Herne. Klartext Verlag, Essen 2025,  248 Seiten, zahlr. farb.
Abbildungen, ISBN 978-3-8375-2743-8, 24,95 €

*Veranstaltungsort*
Fritz-Bauer-Forum
Feldmark 107, 44803 Bochum