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Bilder-Vortrag „Stadt und Gesundheit im Ruhrgebiet 1850-1929“ Do. 05.02.2026

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„Stadt und Gesundheit 1850-1929“

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Verstädterung und kommunale Gesundheitspolitik

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Dr. Martin Weyer-von Schoultz

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Donnerstag, 5. Februar 2026
19 Uhr
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Gelsenkirchen galt im 19. und frühen 20. Jahrhundert als Prototyp der Industriestadt. Vor allem durch die Typhusepidemie von 1901, die viele Todesopfer forderte, galt Gelsenkirchen auch als besonders ungesunde Stadt. 

 

Trotz der Arbeit von Robert Koch, der 1905 den Nobelpreis erhielt und der Gründung des unabhängigen Hygiene-Instituts blieb die öffentliche Gesundheit ein Sorgenkind der Stadt.
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Beispielhafte kommunale Gesundheitsfürsorge
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Dies änderte sich abrupt nach dem Ersten Weltkrieg, als in Gelsenkirchen ein System der kommunalen Gesundheitsfürsorge errichtet wurde, das als ein mustergültiges Beispiel in der Weimarer Republik galt.
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Herausforderung durch rasante Verstädterung
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Martin Weyer von Schoultz beleuchtet diese faszinierende Thematik in seinem Bilder-Vortrag, wobei er sowohl die Bedingungen und Entwicklungslinien von Stadtwerdung und räumlicher Verdichtung untersucht als auch deren Auswirkung auf die Gesundheitsverhältnisse im Ruhrgebiet. Im Mittelpunkt stehen diejenigen Vorhaben und Maßnahmen, welche die junge Industriestadt Gelsenkirchen als Antwort auf die Herausforderungssituationen durch die rasante Verstädterung einleitete.
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 Dr. Martin Weyer-von Schoultz
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Von 1994-1997 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Medizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Sein Buch „Stadt und Gesundheit im Ruhrgebiet 1850-1929“ erschien 1994 im Klartext-Verlag als Band 5 der Schriftenreihe des Instituts für Stadtgeschichte. Seine Biografie von Max von Pettenkofer erschien 2005 im wissenschatlichen Verlag Peter Lang.
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| Seit 2002 Didaktischer Leiter der Evangelischen Gesamtschule Gelsenkirchen-Bismarck, ist Martin Weyer von Schoultz nicht nur Lehrer und Musikpädagoge, denn als leidenschaftlicher Musiker tritt er auch überregional auf. |

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DAS BUCH ZUM THEMA

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| Martin Weyer-von Schoultz
„Stadt und Gesundheit im Ruhrgebiet 1850-1929“
Verstädterung und kommunale Gesundheitspolitik am Beispiel der jungen Industriestadt Gelsenkirchen |

| Klartext Verlag 1994
Schriftenreihe des Instituts für Stadtgeschichte, Band 5
480 Seiten, broschiert
ISBN 978-3884742266 |

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| Martin Weyer-von Schoultz
„Max von Pettenkofer (1818-1901)“
Die Entstehung der modernen Hygiene aus den empirischen Studien menschlicher Lebensgrundlagen |

| Peter Lang GmbH
Internationaler Verlag der Wissenschaften
2005
290 Seiten, broschiert
ISBN 978-3631541197 |

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Robert Koch ist Dank des Nobelpreises und des nach ihm genannten Instituts allgemein bekannt. Max von Pettenkofer dagegen ist weitgehend in Vergessenheit geraten, obwohl er als erster Professor für Hygiene an einer deutschen Universität einen enormen Beitrag zur Entstehung der modernen Hygiene und zur Verbesserung der Sanitation in vielen eurpoäischen Städten leistete. 
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DER TERMIN

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| Donnerstag, 05.02.2026, 19.00 Uhr (Einlass 18:30 Uhr)
Referent: Dr. Martin Weyer-von Schoultz
Ort: Kulturraum „die flora“, Florastraße 26, 45879 Gelsenkirchen
Weitere Infos, Anfahrt mit Auto / Bus / Bahn / Zug: https://heimatbund-gelsenkirchen.de/venues/flora.html
 

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Eine Veranstaltung des 
Heimatbund Gelsenkirchen e. V.
Mozartstraße 1345884 Gelsenkirchen
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