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Bergfest
„Bergfest“ zur Ausstellung „Dortmunder Griechen 1976“ im Hoesch-Museum am 28. Juni

„Bergfest“ zur Ausstellung „Dortmunder Griechen 1976“ im Hoesch-Museum am
Sonntag, den 28. Juni, um 11 Uhr
Die Sonderausstellung „‚Wie’s innen aussieht, geht niemand was an…‘
Dortmunder Griechen 1976“ im Hoesch-Museum bleibt aufgrund des großen
Besucherinteresses bis zum 20. September geöffnet. Statt der geplanten
Finissage gibt es am 28. Juni ein „Bergfest“. Auch das Begleitprogramm
wird fortgesetzt.

Bergfest statt Finissage
Statt der Finissage am Sonntag, den 28. Juni lädt das Hoesch-Museum um 11
Uhr an diesem Tag zu einem Bergfest ein. Auf dem Programm stehen die
Begrüßung durch Dr. Karl Lauschke, Vorsitzender des Trägervereins „Freunde
des Hoesch-Museums“, sowie ein Zwischenresümee von Isolde Parussel,
Leiterin des Hoesch-Museums. Der Tag bietet Gelegenheit zum Austausch mit
den Fotografen und Zeitzeug*innen in geselliger Atmosphäre. Für eine
kleine Erfrischung sorgt Jasmis Eiswagen vor dem Haus mit Eis vom Milchhof
Billmann.

Grundlage der Ausstellung „‚Wie’s innen aussieht, geht niemand was an…‘
Dortmunder Griechen 1976“ ist eine Fotoserie der Dortmunder Fotografen
Jürgen Spiler und Thomas Strenge. Für die Dortmunder Auslandskulturtage
1976 dokumentierten sie den Alltag der griechischen Community in Dortmund.
Ihre kontrastreichen Schwarz-Weiß-Fotografien zeigen Szenen aus Familie,
Schule, Arbeit, Freizeit und Gemeindeleben und zeichnen ein
eindrucksvolles Bild der Lebenswirklichkeit einer ersten
Migrantengeneration. Fünfzig Jahre später präsentiert das Hoesch-Museum
eine neue Auswahl dieser historischen Aufnahmen. Die Ausstellung regt dazu
an, die Bilder vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Veränderungen und
gewachsener Teilhabemöglichkeiten neu zu betrachten.
Eintritt frei.

Zur Ausstellung ist ein Begleitheft erschienen. Es kostet 5 Euro und ist
im Museumsshop erhältlich. Bestellungen sind zudem per E-Mail an
info@hoesch-museum.de gegen Vorkasse möglich.

Fotografen berichten aus erster Hand
An den Sonntagen 26. Juli, 16. August und 20. September, jeweils von 11
bis 12 Uhr, führen die Fotografen Jürgen Spiler und Thomas Strenge
persönlich durch die Ausstellung. Eintritt: 3,50 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Vortrag zum Massaker von Distomo
Unter dem Titel „Endlich die Verantwortung akzeptieren“ spricht der
Hamburger Anwalt Martin Klingner am Dienstag, 25. August, um 18 Uhr über
die juristischen Auseinandersetzungen um Entschädigungen für die
Nachfahren der Opfer des Massakers von Distomo in Zentralgriechenland.
Deutsche SS-Einheiten ermordeten dort 1944 insgesamt 218 Einwohner*innen.
Eintritt frei.

Dokumentarfilm über Migration und Heimat
Der Dokumentarfilm „Sofia & Stella. Zwei Erzählungen vom Dort und Hier“
läuft nochmals am Sonntag, 9. August, um 14 Uhr. Die Regisseurinnen Andrea
Löscher und Erika Römer begleiten Sofia Papadopoulou und Stella Ananiadou
aus Castrop-Rauxel auf ihrer Reise in die nordgriechischen Heimatdörfer,
die sie Anfang der 1960er Jahre verlassen hatten, um in Deutschland zu
arbeiten. Eintritt frei.

Lesung mit persönlichen Erinnerungen
Am Sonntag, 6. September, um 14 Uhr stehen persönliche Erfahrungen
griechischer Arbeitsmigrant*innen im Mittelpunkt. Der Rundfunkredakteur
Jürgen Werth liest unter anderem aus dem Werk „Die Reise“ von Sotirios
Kolokythas. Zudem spricht der pensionierte Lehrer Dr. Eleftherios Tellidis
über sein Buch „Sorgen in der Fremde“. Eintritt frei.

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Hoesch-Museum
Eberhardstr. 12
44145 Dortmund
0231 86 25 917 (Geschäftsstelle)
info@hoesch-museum.de
www.dortmund.de/hoeschmuseum
Instagram: @hoeschmuseum_dortmund
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