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Ausstellung
Radikale Hoffnung. Kunst und Arbeitskampf
Ausstellung gezeigt:
Radikale Hoffnung. Kunst und Arbeitskampf
Die internationale Gruppenausstellung /Radikale Hoffnung/ zeichnet nach,
wie Künstler*innen von der Moderne bis in die Gegenwart Arbeitskämpfe
thematisieren – dokumentarisch, poetisch, kritisch, radikal, solidarisch
und aus eigener Betroffenheit. Anfang des 20. Jahrhunderts rückt die
Kunst den Kampf der arbeitenden Klasse gegen soziale Missstände in den
Fokus. Ab den 1960er Jahren wirken sich die Arbeitskämpfe auf die eigene
künstlerische Praxis aus, wenn Künstler*innen selbst in den Streik
treten. Auch über die Kunst hinaus erzeugen Widerstände gegen Arbeit bis
heute eindrucksvolle Bilder und Praktiken, die sich fortlaufend den
globalen Entwicklungen anpassen. In Gelsenkirchen gehört dazu auch ein
feministisches Kapitel des Arbeitskampfes: Arbeiterinnen erstritten hier
Anfang der 1980er Jahre Lohngleichheit und wurden damit Teil einer
europaweiten
Bewegung, zu der auch die von Künstlerinnen initiierte Kampagne „Lohn
für Hausarbeit“ in Italien zählt. Beide Positionen sind Bestandteil der
Ausstellung, die unterschiedliche künstlerische Perspektiven und
Praktiken des Arbeitskampfs zeigt und zugleich die vielfältigen
Überschneidungen zwischen Protestästhetiken in Kunst und Alltag in den
Blick nimmt.
www.kunstmuseum-gelsenkirchen.de/ausstellungen/radikale-hoffnung
Kunstmuseum Gelsenkirchen
Horster Str. 5-7
D-45897 Gelsenkirchen
13.06. – 04.10.2026
Dienstag bis Sonntag von 11:00 – 18:00 Uhr
Freier Eintritt, barrierefrei