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Audiowalk
Blind Spots

bis zum 13. Dezember

*“Blind Spots“*

Eine Ausstellung zur Erinnerung an ein weitgehend verdrängtes Kapitel
der Nachkriegsgeschichte ist in Haltern-West zu erkunden: „Blind Spots“
macht mit einem Audiowalk im öffentlichen Raum das Schicksal der
sogenannten Displaced Persons (DPs) in Westfalen sichtbar.

Auf einem gut drei Kilometer langen Rundgang führt der Audiowalk
ausgehend vom LWL-Römermuseum durch ein Wohngebiet, in dem Menschen nach
ihrer Befreiung aus Zwangsarbeit, KZ-Haft und Kriegsgefangenschaft am
Ende des Zweiten Weltkriegs untergebracht wurden. Eine künstlerische
Intervention von Katja Kottmann zeigt unter anderem Kartoffelschalen in
Bronze, die an Orten und Häusern den Weg markieren und sich im Stadtraum
verteilen.

Veranstaltungen wie Sonderführungen, Vorträge und Workshops finden bis
Dezember in Bocholt, Bochum, Haltern, Münster und Soest statt.

Website: www.blind-spots.net/