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Vortrag
Vortrag Schlaglichter – von Verblendung zu Veränderung. Die Rolle der Polizei Bochum in der NS-Zeit
Reihe zur Bochumer Stadtgeschichte
*Vortrag „Schlaglichter – von Verblendung zu Veränderung. Die Rolle der
Polizei Bochum in der NS-Zeit“*
Referent*innen: Nina Fischer und Lieven Rother
Die Polizei Bochum (zuständig für die Kommunen Bochum, Herne und Witten)
hat sich im Rahmen eines Projektes kritisch mit den Tathandlungen von
Behördenangehörigen sowie der Gestapo Bochum während der NS-Zeit
auseinandergesetzt. Dies umfasst auch den Einsatz des Bochumer
Polizeibataillons 301 im „auswärtigen Einsatz“ unter anderem in
Warschau. Ausgangspunkt bildet der Neufund von verloren geglaubten
NS-Akten in der Behörde, anhand derer das Schicksal der durch die
Polizei Bochum Verfolgten aufgearbeitet wird.
Aus den Projekterkenntnissen wurde eine Dauerausstellung generiert, die
vorrangig dem Zweck dient, die Mitarbeitenden der Behörde bei der
ständigen Reflexion des eigenen demokratischen Handelns zu unterstützen.
Leitend ist dabei, dass sämtliche Ausstellungsinhalte konkreten Bezug zu
Gebäuden, Tätern und Opfern in Bochum, Herne und Witten haben. Der
Besuch der Ausstellung ist auch für Nicht-Polizeiangehörige möglich.
Der Vortrag über die Entstehung des Projektes und die gewonnen
Erkenntnisse erfolgt durch die Projektleiterin Polizeidirektorin Nina
Fischer sowie den Geschäftsführer des Projektes Polizeihauptkommissar
Lieven Rother.
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Veranstaltungsort*
Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
Wittener Straße 47, 44789 Bochum