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Filmischer Schicksal (Los)
Schicksal/Los (Regie: Joanna Mielewczyk). Dokumentarfilm D/PL 2023, 50 Min.
Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Publikumsgespräch statt. Anwesend sind die Regisseurin sowie der Zeitzeuge und Protagonist Jürgen Hempel.
Der deutsch-polnische Dokumentarfilm „Schicksal/Los“ erzählt die Geschichte von zwei Männern, einem Deutschen und einem Polen, die als Jugendliche die Belagerung der Festung Breslau überlebt haben. Viele Jahre später, im Jahr 2022, lernen sie sich kennen. Die Berichte von Jürgen Hempel und Jerzy Podlak geben Einblick in den Alltag der belagerten Stadt, schildern die Kriegserfahrungen aus der Sicht von Kindern und machen die bis heute nachwirkenden Emotionen greifbar. Untermalt von Archivmaterial und privaten Fotografien entfaltet der Film von Joanna Mielewczyk die Form einer intimen Reportage, die sich auf individuelle Schicksale konzentriert und diese in die „große Geschichte“ einbettet. Somit ist der Film nicht nur eine Erzählung über die Vergangenheit, sondern auch eine Reflexion über Erinnerung, Identität und die Möglichkeit eines grenzüberschreitenden Dialogs.
Die Veranstaltung beginnt am 5. September 2026 um 12 Uhr im Oktogon, dem großen Veranstaltungsraum des Oberschlesischen Landesmuseums im Haus Oberschlesien, Bahnhofstraße 71 in Ratingen. Der Eintritt ist frei.Sichern Sie sich rechtzeitig Ihren Sitzplatz. Reservierungen sind bis zum 3. September per E-Mail an vermittlung@oslm.de mailto:vermittlung@oslm.de möglich.
Die Filmvorführung findet in Kooperation mit dem Generalkonsulat der Republik Polen in Köln sowie dem Gerhart-Hauptmann-Haus Düsseldorf statt.
Katarzyna Schieweck M. A.
Kommunikation und Marketing
Stiftung Haus Oberschlesien
Oberschlesisches Landesmuseum
Bahnhofstraße 62 ∙ D-40883 Ratingen