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Geschichte der öffentlichen Gesundheit
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„Geschichte der öffentlichen Gesundheit“*
In Zusammenarbeit mit dem Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der
Medizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und dem Stadtmuseum
Düsseldorf lädt der Rheinische Kreis für Medizingeschichte herzlich ein,
an dem Jahrestreffen teilzunehmen und einen wissenschaftlichen Beitrag
zu leisten. Ausdrücklich ist auch der wissenschaftliche Nachwuchs in der
Qualifikationsphase zur Mitwirkung aufgerufen. Das Jahrestreffen findet
statt am Samstag, den 21. November 2026, im Johanna-Ey-Forum des
Stadtmuseums Düsseldorf, Berger Allee 2, 40213 Düsseldorf.
Im Jahr 2026 jährt sich die Große Ausstellung für Gesundheitspflege,
Soziale Fürsorge und Leibesübungen Düsseldorf (GeSoLei) zum 100. Mal.
Mit 7,5 Millionen Besuchern war sie die größte Ausstellung der Weimarer
Republik und ihre Dauerbauten (Tonhalle, Ehrenhof, Rheinterrasse) prägen
das Stadtbild Düsseldorfs bis heute. Ab September 2026 zeigt das
Stadtmuseum eine Forschungsausstellung zur GeSoLei, an der Medizin-,
Global- und Kunsthistoriker:innen der Heinrich-Heine-Universität
mitgearbeitet haben.
Dies nimmt der Rheinische Kreis für Medizingeschichte zum Anlass, dem
Jahrestreffen das Rahmenthema „Geschichte der öffentlichen Gesundheit“
zu geben. Wie entstand das, was wir heute Public Health nennen? Welche
politischen, sozialen und wissenschaftlichen Leitideen prägten Konzepte
von „Volksgesundheit“, Prävention und Gesundheitsförderung? Und wie
veränderten Epidemien, Sozialreformen, unterschiedliche politische
Systeme, Wohlfahrtsstaat, Eugenik und Globalisierung das Verständnis
öffentlicher Gesundheit? Die geplante Tagung widmet sich zentralen
Entwicklungslinien der Public Health bis in die Gegenwart. Gerne gesehen
sind auch historische Perspektiven auf aktuelle Herausforderungen
öffentlicher Gesundheit sowie ein interdisziplinärer Austausch zwischen
Medizin- und Pharmaziegeschichte, Public Health, Ethik, Sozial- und
Kulturwissenschaften.
Die übergeordneten Ziele des Jahrestreffens sind, zur Vernetzung und zum
inhaltlichen Austausch anzuregen. Insbesondere wird der
wissenschaftliche Nachwuchs in allen Qualifikationsphasen ermutigt,
dieses Format zu nutzen, um sich und ihre Forschung vorzustellen.
Willkommen sind Beiträge unterschiedlicher Disziplinen zu allen Epochen
und geografischen Räumen. Für reguläre Vorträge sind 20 Minuten
Vortragszeit + 10 Minuten Diskussion vorgesehen. Gerne können Sie auch
einen Kurzvortrag von 10 Minuten Vortragszeit + 5 Minuten Diskussion
einreichen. Die Einhaltung der Redezeit ist Voraussetzung für einen
gelingenden inhaltlichen Austausch.
Bitte senden Sie ein Abstract (ca. 300 Wörter), einen Hinweis auf das
vorgesehene Vortragsformat und eine kurze biographische Skizze bis zum
27. Juni 2026 an die Geschäftsstelle des Rheinischen Kreises:
info-rk@ukaachen.de. Reise- und Übernachtungskosten können leider nicht
übernommen werden.
Nähere Einzelheiten (Anmeldung, Anfahrt, Programm, etc.) werden Ende
Juli 2026 mitgeteilt.
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*Kontakt
Rheinischer Kreis für Medizingeschichte
c/o Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin
RWTH Aachen
info-rk@ukaachen.de