Veranstaltungen

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In Kooperation mit wechselnden Partnern quer durchs Ruhrgebiet führen wir Veranstaltungen durch, die mit dem Thema Bergbau eng verknüpft sind. Auf diesen wird eine der beiden Geschäftsführerinnen – Susanne Abeck oder Dr. Uta C. Schmidt – über den Geschichtswettbewerb informieren. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei und ohne Anmeldung (es sei denn, es ist etwas anderes angeführt) zu besuchen.

 

 

Mittwoch, 28. Juni 2017, 17.00 Uhr
HAU REIN! bei der Buchvorstellung von Brigitte Böcker
„Hier schug das Herz im Pott“

Zeche Carl, Essen-Altenessen, Wilhelm-Nieswandt-Allee 100, 45326 Essen

 

Freitag, 23. Juni 2017, 10:30-12.00 Uhr
Erinnerungen und Geschichte

Fortbildung für Leiterinnen von Altenstuben im evangelischen Kirchenkreis Gelsenkirchen-Wattenscheid zum Thema „Erinnerungen und „Geschichte“ anlässlich des Geschichtswettbewerbs HAU REIN!

 

Donnerstag 22. Juni 2017, 16.00 Uhr
Hau rein! auf Westerholt und Bergmannsglück

Der Geschichtswettbewerb zu Gast beim Geschichtskreis Hassel/ Bergmannsglück im Familienheim Theresia in Gelsenkirchen-Buer

 

Mittwoch, 31. Mai 2017, 18. 00 Uhr
Hau rein! in der Bergbausammlung Rotthausen

Der Geschichtswettbewerb zu Gast in der Bergbausammlung Rotthausen, Belforter Straße 20, 45884 Gelsenkirchen

 

Donnerstag, 11. Mai 2017, 19.00 Uhr
Hau rein! präsentiert sich beim Treffen des Westfälischen Heimatbundes, Abteilung Dortmund.

Sozialforschungsstelle Dortmund/ TU Dortmund, Eviner Platz 17, 44339 Dortmund

 

Dienstag, 25. April 2017, 17.00 Uhr
HAU REIN! zu Gast bei König Ludwig

Die Zeche „König Ludwig“ schrieb Geschichte. Recklinghäuser Bergleute verhalfen dem Hamburger Schauspielhaus in den Mangeljahren der Zusammenbruchgesellschaft zu Kohle. Die Hambuger dankten es 1947 mit einem Gastspiel. Eine Vision entstand: „Festspiele nicht nur für Literaten und Auserwählte, sondern Festspiele inmitten der Stätten harter Arbeit. Ja, Festspiele im Kohlenpott vor den Kumpels. Ja, Festspiele statt in Salzburg in Recklinghausen.“ Aus dem Gastspiel des Hamburger Schauspiels erwuchs die Tradition der Ruhrfestspiele in Recklinghausen.

„Hau Rein“ stellt sich im REVAG-Geschichtskreis der Zeche König Ludwig vor.

 

Dienstag, 28. Februar, 19.00 Uhr
Haus der Stadtgeschichte, Mülheim a.d. Ruhr

 „Über das Ende der deutschen Steinkohlenförderung hinausgedacht“
Vortrag von Dr. Michael Farrenkopf, Deutsches Bergbau-Museum Bochum

Im Dezember 2018 wird mit der Schließung des Bergwerks Prosper-Haniel in Bottrop die in den späten 1950er Jahren begonnene sozialverträgliche Rückführung des prägenden Steinkohlenbergbaus nicht nur im Ruhrgebiet zu ihrem endgültigen Ende gelangen. Was bedeutet dies auf unterschiedlichen Ebenen? Ist dies eine historische Zäsur? Und was bedeutet sie für den Charakter und die Strategien von Bergbaumuseen und -sammlungen? Im Anschluss an den Vortrag von Dr. Michael Farrenkopf – Mitglied des Direktoriums sowie Leiter des Montanhistorischen Dokumentationszentrums (montan.dok) des Deutschen Bergbau-Museums Bochums – wird Susanne Abeck vom Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher den anlässlich des Auslaufens des deutschen Steinkohlenbergbaus vom Forum Geschichtskultur ausgeschriebenen Geschichtswettbewerb „HAU REIN! Bergbau im Ruhrgebiet. Alltag. Wissen. Wandel.“ vorstellen.
Donnerstag, 2. März 2017, 19.00 Uhr
Gemeindezentrum der Evangelischen Gemeinde Heisingen (Paulushof), Stemmering 20, 45259 Essen

Vortrag und Vorstellung des Geschichtswettbewerbs im Mülheimer Haus der Geschichte war mit 90 Besuchern und Besucherinnen gut besucht. © Forum Geschichtskultur.

 

„HAU REIN! Ein Informationsabend zum 7. Geschichtswettbewerb“

ab 17.00 Uhr: Möglichkeit der Besichtigung des Bergbau- und Heimatmuseums Paulushof mit einer aktuellen Ausstellung des Fotografen Corneel Voigt

Einlass: 18.30 Uhr

19.00 Uhr
– Begrüßung, Arnd Hepprich / AG Essener Geschichtsinitiativen
– Filmvorführung „Das Sterben der Südzechen“, Bergbau und Heimatmuseum Paulushof
– Vorstellung des Geschichtswettbewerbs, Susanne Abeck / Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V.
– Vortrag: Das Ende des Verbundbergwerks Pörtingssiepen/Carl Funke, Dirk Hagedorn

Anschließend kleiner Umtrunk/Imbiss

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der AG Essener Geschichtsinitiativen.

Der Vortrag von Dirk Hagedorn bildete den Abschluss der von rund 70 Gästen besuchten Veranstaltung in Essen-Heisingen am 2. März 2017. © Forum Geschichtskultur.

 

Samstag, 18. März 2017, 18.00 Uhr
Ledigenheim Lohberg, Stollenstr. 1, 46537 Dinslaken

„Der Bergmann vor der Himmelstür“

Das DIZeum präsentiert anlässlich des 7. Geschichtswettbewerbs eine Lesung mit Eindrücken der Arbeiterliteratur der Montanzeit. Zahlreiche im Bergbau Arbeitende haben ihren Alltag in Worte gefasst: „Wer soll denn über die Zustände vor Ort schreiben, wenn nicht wir selber? Wir müssen uns das Wort nehmen, damit nach draußen kommt, was uns bedrückt, was uns vorenthalten wird, was uns mutig macht und selbstbewusst.“ So beschreibt Herrmann Berger sein Anliegen. Viele der im Programm vorgestellten Autoren stammen aus der Dortmunder „Gruppe 61“ (u. a. Willy Bartock, Kurt Küther oder auch Bruno Glochowski). Bei allen Autoren geht es um die Qualen nach der Nachtschicht, die schwere Arbeit und die Tauben – mit ihnen kann sich der Bergmann weit wegträumen. Zu den Texten gesellen sich Lieder aus dem Leben der Bergarbeiter sowie Lieder der weit über Oberhausen hinaus bekannten Liedermacherin und Friedensaktivistin Fasia Jansen.

Rezitation: Jürgen Hinninghofen, musikalische Begleitung: Bärbel Zobel.

Im Anschluss: Vorstellung des 7. Geschichtswettbewerbs „HAU REIN!“, Susanne Abeck

 

Freitag, 31. März 2017, 14.00 Uhr
Sozialforschungsstelle, Evinger Platz, 44339 Dortmund-Eving

Aufbruch in die Zukunft: Offene Türen auf dem Zechengelände – 30 Jahre nach Schließung der letzten Dortmunder Zeche „Minister Stein“

14.00 Uhr: Eröffnung in der Sozialforschungsstelle auf dem Evinger Platz mit einer Fotoausstellung des Geschichts- und Kulturvereins und der Vorstellung des 7. Geschichtswettbewerbs „HAU REIN!“

Ab 15.00 Uhr: Unternehmen und Institute auf dem Gelände der ehemaligen Zeche stellen sich vor und
laden zur Offenen Tür – hier zeigt sich der Aufbruch in die Zukunft.

17.00 Uhr: der Geschichts- und Kulturverein läd zum geführten Rundgang durch den „Service- und Gewerbepark“ Minister Stein.

18.00 Uhr: gemütlicher Ausklang mit allen Beteiligten im Café Spezial (PueD) auf der Deutschen Straße 7

 

Sonntag, 2. April 2017, 11.00 bis 16.00 Uhr
Zeche Sterkrade Schacht 1, Von-Trotha-Straße, Oberhausen-Sterkrade

Aktionstag „Zwangsarbeit auf der ehemaligen Zeche Sterkrade“

Um auf den 7. Geschichtswettbewerb „Hau rein! Bergbau im Ruhrgebiet“ aufmerksam zu machen, wird die Geschichtswerkstatt Oberhausen e.V. auf dem Gelände und im Schachtgebäude der ehemaligen Zeche Sterkrade einen Aktionstag zum Thema Zwangsarbeit im Steinkohlenbergbau durchführen.

Im Schachtgebäude der ehemaligen Zeche Sterkrade wird ganztägig die Ausstellung „Russenlager und Zwangsarbeit“ präsentiert. Die 25 dargestellten Biographien sowjetischer Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen sind vom Berliner Verein „Kontakty – Kontakte“ zusammengetragen worden. Die Ausstellung wird anschließend noch im Bunkermuseum Oberhausen und an Schulen präsentiert.

Die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur wird im Rahmen des Aktionstages erstmals seit der Sanierung des Gebäudes und des Fördergerüstes mehrere Führungen auf dem Gelände und im Schachtgebäude anbieten. Auch hier wird ein besonderer Blick auf das Thema Zwangsarbeit gelegt.

Zentrales Element des Aktionstages ist die aktive und handfeste Arbeit von Jugendlichen auf dem Gelände der ehemaligen Schachtanlage. Dabei werden von den Schülern und Schülerinnen während des gesamten Aktionstages die Umrisse der ehemaligen Zwangsarbeiterbaracken deutlich sichtbar gemacht und markiert. An der Stelle der ehemaligen Baracken wird außerdem eine von den Jugendlichen recherchierte und verfasste Informationstafel aufgestellt. So entsteht an diesem Tag ein Ort, an dem ein wichtiges Stück Bergbaugeschichte anschaulich vermittelt wird und gleichzeitig auch ein Ort, an dem im Gedenken an die Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen innegehalten werden kann. Es können auch über den Aktionstag hinaus viele Besucher und Besucherinnen erreicht werden, da genau an dieser Stelle die viel befahrene HOAG-Fahrradtrasse entlanggeht.

Beteiligt an dem Projekttag sind die Jugendgeschichtswerkstatt, der Jugendclub Courage e.V., die Gesamtschule Weierheide, die Gesamtschule Osterfeld, das Bertha-von-Suttner-Gymnasium und die Gedenkhalle am Schloß Oberhausen. Unterstützt wird das Projekt von der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, dem Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V. sowie dem Bundesprogramm „Demokratie leben“. Die Schirmherrschaft hat Herr Oberbürgermeister Daniel Schranz übernommen.

Programm

11.00 Uhr
Begrüßung, Horst Heinrich, GF Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur
Grußwort der Stadt Oberhausen, Bürgermeisterin Elia Albrecht-Mainz
Willkommensgruß der Jugendgeschichtswerkstatt Oberhausen, Marion Timmermann
Vorstellung des Wettbewerbes „Hau rein! Bergbau im Ruhrgebiet“, Susanne Abeck, Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher

11.30 Uhr
Eröffnung der Ausstellung „Russenlager und Zwangsarbeit“ des Berliner Vereins Kontakte, musikalische Darbietung durch die Klezmer-Band des Sophie-Scholl-Gymnasiums

11.45 Uhr
Beginn der Workshops: Schüler und Schülerinnen bauen auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Sterkrade die Umrisse einer Zwangsarbeiterbaracke für Jugendliche nach

11:45 / 13.00 / 14.00 Uhr
Führungen durch die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur; nach der Sanierung des Fördergerüstes und Schachtgebäudes sind dies die ersten öffentlichen (und kostenfreien) Führungen

15.30 Uhr
Schlussaktion und Enthüllung einer Schautafel

Rund 20 Schüler und Schülerinnen von drei Oberhausener Schulen beteiligten sich (freiwillig) am Aktionstag. © Forum Geschichtskultur.

 

Dienstag, 4. April 2917, 18.00 Uhr
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern, Grubenweg 5, 44369 Dortmund

„Erich Grisar. Ruhrgebietsfotografien 1928–1933“ & Geschichtswettbewerb „Hau rein! Bergbau im Ruhrgebiet. Alltag. Wissen. Wandel.“

Die Zeche Zollern präsentiert Fotografien des Dortmunder Schriftstellers Erich Grisar (1898-1955), die überwiegend in seiner Heimatstadt entstanden sind. Sie zeigen das Ruhrgebiet der späten 1920er Jahre, den städtischen Alltag, die harte körperliche Arbeit und die Siedlungen mit den mächtigen Industrieanlagen im Hintergrund. Zusätzlich sind Bilder von anderen Fotografen und Arbeiten von Dortmunder Schülern zu sehen, die sich – inspiriert von Grisars Fotografien – mit den Themen Alltag und Heimat auseinandergesetzt haben.

Der Geschichtswettbewerb „Hau rein! Bergbau im Ruhrgebiet“ dreht sich rund um das Thema Bergbau: Arbeit unter und über Tage, Arbeit in einer Zeche, in einer Kokerei, das Leben als Frau eines Bergmannes, der Strukturwandel und vieles mehr. Der Veranstalter, das Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V., möchte vor allem Menschen, die als „Gastarbeiter“ ins Ruhrgebiet gekommen sind, zur Teilnahme an diesem Wettbewerb motivieren. Ihre Erfahrungen und Erinnerungen als Teil der Ruhrgebietsgeschichte sind noch viel zu wenig dokumentiert.

Der Kooperationspartner an diesem Abend, der Verein für Internationale Freundschaften ViF e.V., ist eine Initiative von Migranten und Migrantinnen aus verschiedensten Ländern und seit 1988 in der Dortmunder Nordstadt aktiv.Der Verein fordert alle Migranten und Migrantinnen dazu auf: Schreiben Sie Geschichte, werden Sie Teil der urbanen Migrationsgeschichte! Für seine Wanderausstellung „Glückauf in Deutschland“, eine Spurensuche zur Geschichte von ehemals jugendlichen Einwanderern, die 1964 mit 14, 15 Jahren zur Lehre in den Bergbau kamen, erhielt ViF e.V. in 2016 den Preis „Engagierter des Monats Mai in NRW“.

Das Forum Geschichtskultur und der Verein für Internationale Freundschaften ViF e.V. lädt Menschen mit Zu- und Einwanderungsbiografie am Dienstag, den 4. April 2017, ins Industriemuseum ein.

PROGRAMM

18.00 Uhr
Führung durch die Ausstellung Erich Grisar. Ruhrgebietsfotografien 1928–1933, Hanneliese Palm, Fritz-Hüser-Institut Dortmund

19.00 Uhr
Vorstellung des Geschichtswettbewerbs Hau rein! Bergbau im Ruhrgebiet, Susanne Abeck, Forum Geschichtskultur an Rurund Emscher e.V.

19.15 Uhr
Erzählrunde, moderiert von Dr. Viktoria Waltz, Verein für Internationale Freundschaften ViF e.V.