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Donnerstag, 14. April 2011, 19.00 Uhr
Erster Termin im Rahmen der Ringveranstaltung "Vom Erinnern zur Geschichte 1950 – 2000: Blicke auf ein halbes Jahrhundert – Stadtgespräche im Museum" Wirtschaftswunder, Beginn der Ökologiebewegung, Zusammenbruch der DDR und die Wiedervereinigung – Stichworte, die Erinnerungen wachrufen. Die Stadtgespräche 2011 werfen Schlaglichter auf die Epoche 1950–2000, nachdem sie im vorigen Jahr der Kulturregion Ruhrgebiet gewidmet waren. Ohne regionale Begrenzung und mit Blick auf das Spannungsfeld zwischen persönlich erlebter und geschichtswissenschaftlich gedeuteter Geschichte wird den Prozessen in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur nachgespürt. Titel der Veranstaltung: „Vom
Erinnern zur Geschichte. Zur Methodik der
Geschichtsschreibung“ Erinnerungsgeschichte scheint seit den 1990-er Jahren zu einem neuen Paradigma der Geschichtswissenschaft geworden zu sein. Da wird es Zeit, eine kritische Bilanz zu ziehen, was das Konzept der Erinnerung für die Geschichtswissenschaft tatsächlich leistet und leisten kann. Woher speist sich das Bedürfnis nach, woher das Vertrauen auf die Erinnerungen der Zeitgenossen? Wie kam es dazu, dass eine bis vor wenigen Jahrzehnten mit Misstrauen beäugte Quelle der Geschichtswissenschaft ins Zentrum ihres Interesses treten konnte? Dr.
Lucian Hölscher ist Professor für Neuere Geschichte und
Theorie der Geschichte an der Ruhr-Universität Bochum.
Seine derzeitigen Arbeitsfelder liegen im Bereich der
historischen Zukunftsforschung, der vergleichenden
Religionsgeschichte und der Geschichtsbrüche des 20.
Jahrhunderts. Veranstalter: Veranstaltungsort:
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