Dienstag, 21. Dezember 2010, 18.00 Uhr

„Das Eigene und das Fremde“ – in der Literatur
Reise durch die Migrationsgeschichte des Ruhrgebiets mit Hanneliese Palm und dem Bochumer Lyriker Michael Starcke
Gemeinsame Veranstaltungsreihe des Bochumer Zentrums für Stadtgeschichte und des ISB der RUB

Im Rahmen der Reihe „Migration und Fremdheit in Bochum und im Ruhrgebiet“ findet am Dienstag, dem 21. Dezember 2010, eine Lesung zu „‚Das Eigene und das Fremde‛ – in der Literatur“ statt.

Hanneliese Palm, Leiterin des Fritz-Hüser-Instituts für Literatur und Kultur der Arbeitswelt, Dortmund, nimmt das Publikum mit auf eine literarische Reise durch die Migrationsgeschichte des Ruhrgebiets von den polnischen Einwanderern der 1920er Jahre über die Vertriebenen nach 1945 bis zu den „Gastarbeitern“ nach 1955. Michael Starcke, Lyriker und Mitglied der Bochumer Literaten e. V., steuert eigene Gedichte bei, die sich mit dem Fremden und dem Fremdsein auseinandersetzen und die er zum Teil extra für diesen Abend verfasst hat.

Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation des Bochumer Zentrums für Stadtgeschichte mit dem Institut für soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum statt. Sie begleitet die Ausstellung „Bochum – das fremde und das eigene“, die im Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte zu sehen ist.

Veranstaltungsort:
Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
Wittener Straße 47, 44789 Bochum
 

Vor der Lesung besteht um 17.30 Uhr die Möglichkeit, die Abteilung zu Carl Arnold Kortum in der Ausstellung „Bochum – das fremde und das eigene“ mit einer Führung zu besuchen. Eintritt ist frei.