| Veranstaltungen
Vorträge
2005 auf der Henrichshütte Hattingen 28.
Januar 25.
Februar 18.
März 29.
April 27. Mai 24.
Juni 29.
Juli 26.
August 30.
September 28.
Oktober 25.
November
Am Freitag, den 17. Juni, lädt das Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V. auf der Zeche Hannover in Bochum-Hordel ein: Zum einen möchten wir in großer Runde über das Engagement der Geschichtsszene bei dem Projekt "Kulturhauptstadt Europas 2010" Anregungen und Ideen austauschen. Zum anderen wollen wir die Gelegenheit für eine Besichtigung der Wanderausstellung "Fußballregion Ruhrgebiet" an diesem WIM-Standort nutzen. Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) und eine Art Auftakt zur Fußball-WM im Revier. Es wird all das präsentiert, was Fußballherzen höher schlagen lässt: Fotos aus dem 19. Jahrhundert bis zur aktuellen Saison im Profi- und Amateurfußball und auch "Schätzchen" wie alte Pokale und Erinnerungsstücke von bekannten Revierfußballern werden nicht fehlen. Der
Nachmittag beginnt ab 15 Uhr mit einer Führung und wird gegen 16.30
Uhr mit einem Gespräch fortgesetzt, zu dessen Beginn Jürgen
Fischer, Leiter des Bewerbungsbüros, über das Projekt
"Kulturhauptstadt Europas 2010" und den aktuellen Stand
berichten wird. Nachdem das Ruhrgebiet gemeinsam mit Görlitz in die
letzte Runde in der Bewerbung um den Titel "Kulturhauptstadt
Europas 2010" gelangt ist, sollte die Geschichtsszene mit der
Planung und Vorbereitung von Angeboten für die Gäste und Besucher
im Jahr 2010 beginnen. Das Forum möchte an diesem Nachmittag seine
Idee bezüglich einer gemeinsamen Beteiligung vorstellen und lädt
alle Interessierten herzlich dazu ein, eigene Entwürfe an diesem
Nachmittag vorzutragen. Die Veranstaltung ist gebührenfrei.
2.
Gespräch zur Kulturhauptstadt Europas 2010 14 Tage später lädt das Forum in Kooperation mit dem Bewerbungsbüro die Vertreter und Vertreterinnen der Archive und Museen zu einem gemeinsamen Brainstorming bezüglich des Engagements im Kulturhauptsstadtjahr 2010 ein. Anwesend werden Jürgen Fischer, Leiter des Bewerbungsbüros, und Dr. Oliver Scheytt, Moderator der Bewerbung (angefragt), sein. Treffpunkt ist der Hans-Luther-Raum im RVR-Gebäude, 16 Uhr. Um eine Anmeldung bei Susanne Abeck wird bis zum 20. Juni gebeten: forum@geschichtskultur-ruhr.de Anfahrtsbeschreibung zum RVR Hier können Sie sich das Gesprächsprotokoll als pdf-Datei herunterladen.
Workshop "Sinti und Roma im
Rhein-/Ruhrgebiet"
ABLAUF 14 Uhr I. Die Rolle der Kriminalpolizei 14.15 Uhr 14.45 Uhr Pause II. Lokale Forschungen zu Verfolgung und Ermordung von Sinti und Roma 16.00 16.30 Uhr 17.00 Uhr 17.30 Uhr III. Bilanz und offene Fragen 18.00 Uhr Die Moderation liegt bei Susanne Abeck. Veranstaltungsort ist die Steinwache Dortmund, Steinstr. 50, Dortmund. Alle an dieser Thematik Interessierten
sind zur Teilnahme an diesem Workshop eingeladen, der von 14 bis 19 Uhr
in der Steinwache am Dortmunder Hauptbahnhof stattfinden wird.
blicke aus dem ruhrgebiet 24. bis 27. November 2005
Die Grenzenlosigkeit des Regionalenblicke aus dem ruhrgebiet präsentiert als regionales Festival Filme von FilmemacherInnen aus der Region oder über die Region des Ruhrgebiets. Dieser zweifache lokale Bezug bestimmt das Profil des Festivals und damit den Rahmen für Austausch, Konfrontation und Auseinandersetzung. Innerhalb dieses Rahmens aber gewährt das Festival größtmögliche Freiheit: weder Form, noch Genre, weder Länge noch ästhetischer Zugang sind vorgeschrieben – und auch das bestimmt das Profil von blicke aus dem ruhrgebiet, das von der Eigenständigkeit und Originalität der eingereichten Produktionen lebt und diese fördern will. ForumRegionalbezug heißt räumliche Nähe. blicke aus dem ruhrgebiet will ein Ort sein, an dem sich die Blicke, die von der Region in die Welt geworfen werden mit denjenigen kreuzen, die von der Welt auf die Region fallen. An dem sich Dokumente des Hier-Lebens verschränken mit der bewussten Thematisierung des "Ruhrgebiets" als Raum bestimmter Ideen, Geschichten und Projektionen. Das Festival-Forum lebt vom breiten Spektrum der Aussagen, und besonders die FilmemacherInnen, die einen Blick jenseits des scheinbar Bekannten und losgelöst von stereotypen und konventionellen Arbeitsweisen wagen, haben hier die Möglichkeit, öffentliche Aufmerksamkeit zu finden, gezeigt, diskutiert und konfrontiert zu werden, ohne konzeptionelle Kompromisse eingehen zu müssen. Bei blicke aus dem ruhrgebiet treffen sich daher zwangsläufig Schräges und Klares, Kleines und Grosses, Etabliertes und Neues, professionell Ermöglichtes und autonom Gebasteltes, Super8 und 35mm, studentische Seminararbeit und ambitionierter Urlaubsfilm, die große Erzählung und der kleine Gedankenblitz. Erstmalig wird in diesem Jahr der vom Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher und der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur gespendete Preis "Rückblende. Geschichtskultur-Preis" vergeben. Kriterien sind: Der Film muss sich mit der Ruhrgebietsgeschichte oder mit deren Teilaspekten beschäftigen, wobei es keinerlei zeitliche oder thematische Einschränkungen gibt. Ausgezeichnet werden können Dokumentationen, Reflektionen und Fiktionen (auch Mischformen). Der Film soll originell sein, wobei dieses Kriterium sowohl auf die Fragestellung als auch auf die filmische Umsetzung zutreffen kann, jedoch nicht auf beides gleichermaßen zutreffen muss. Mit dem "Preis der Geschichtskultur" können sowohl Laien als auch Profis ausgezeichnet werden.
Veranstaltungsort:
Die Tagung beleuchtet die Themenfelder Geschichte und Erinnerung in der Einwanderungsgesellschaft, einer Gesellschaft, die nicht (mehr) geprägt ist durch ein national oder ethnisch definiertes homogenes Ganzes, sondern durch Vielfalt und Heterogenität. Ziel der Tagung ist es, Einwanderungsgesellschaft, Zuwanderung und NS-Vergangenheit erinnerungskulturell zusammen zu denken und zu diskutieren:
Diese Fragen wollen wir im Jahr 2005, in dem sich zum 60. Mal das Kriegsende und zum 50. Mal die Unterzeichnung des ersten Arbeitskräfteabkommens mit Italien jährt, diskutieren.
PROGRAMM Mittwoch, 30. November 2005 09.30 Uhr: Stehkaffee 10.00 Uhr: Begrüßung und thematische Einführung Anne Broden (IDA-NRW) 10.30 Uhr: Baustelle Erinnerungskultur: Geschichtsbilder
zwischen Pluralisierung und Engführung Diskussion 12.00 Uhr: Mittagspause 13.00 Uhr: Workshops 1.
Historisch-politische Bildung in der Einwanderungsgesellschaft: Dr. Kuno Rinke (Deutsche Vereinigung für politische Bildung) Moderation: Dr. Heidi Behrens (Bildungswerk der Humanistischen Union NRW) 2. Entkonkretisierung und Trivialisierung: NS-Geschichte - Steinbruch für universelle Menschenrechtsbildung? Gottfried Kößler (Fritz-Bauer-Institut Frankfurt/M.) Moderation: Dr. Hans Wupper-Tewes (Landeszentrale für politische Bildung NRW) 3. Perspektiven
der historisch-politischen Bildung in der Einwanderungsgesellschaft. Rainer Ohliger (Netzwerk Migration in Europa e. V.) Bartholomäus Figatowski (Universität zu Köln) Moderation: Jan Motte (Landeszentrum für Zuwanderung NRW) 14.30 Uhr: Kaffeepause 15.00 Uhr: Gesprächsrunde: Was geht ‚uns’ ‚Eure’ Geschichte an? Eleonore Wiedenroth-Coulibaly (Initiative Schwarze Menschen in Deutschland) Dr. Manuel Gogos (Dokumentationszentrum und Museum über die Migration aus der Türkei e. V., Domit) Giovanni Pollice (angefragt; Bundesvorstand der IG Bergbau, Chemie, Energie, Referat Migration) Moderation: Daniela Milutin (Westdeutscher Rundfunk) 16.30 Uhr: History reloaded - Kanaken machen Geschichte Abschlussreflektionen des Tagungsbeobachters Massimo Perinelli (Historiker, Universität zu Köln, Kanak Attak) 17.15 Uhr: Tagungsende
Bankverbindung: Anmeldung: Tagungsort: Die Fachtagung ist eine Kooperationsveranstaltung von Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in Nordrhein-Westfalen (IDA-NRW), Bildungswerk der Humanistischen Union NRW, Landeszentrum für Zuwanderung NRW (LzZ), Landeszentrale für politische Bildung NRW (LzpB). Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration NRW
Vom Entwurf zum Depositum Wissenschaftliches Symposion aus Anlass der Erforschung des zeichnerischen Nachlasses der Architekten Fritz Schupp und Martin Kremmer 26. Januar 2006, 9.30 – 18.00 Uhr, Deutsches Bergbau-Museum Bochum Die wissenschaftliche Beschäftigung mit den Hinterlassenschaften der Industrie ist unbestritten etablierter Bestandteil des geschichtlichen Forschungsbetriebes. Dennoch hat sich ein Fach wie "industrial archaeology" nicht wirklich etablieren können. Die vielfältigen Einzelaspekte sind als eigenständige Disziplin fast nicht vertreten, sondern den einzelnen bestehenden Fachbereichen angegliedert worden, die sich natürlich dieses verlockende Aufgabengebiet nicht haben entgehen lassen wollen. Angetreten unter dem Aspekt des Bewahrens des industriellen Erbes, ist zunächst die Industriedenkmalpflege flächendeckend in der Bundesrepublik für eine Reihe von Jahren intensiv aktiv gewesen. Mittlerweile befindet sie sich auf dem Rückzug. Dabei lag der Schwerpunkt auf dem Bereich der Dokumentation und weniger auf dem der wissenschaftlichen Erforschung. Angesichts des dramatischen Strukturwandels in der Industrie, der seiner eigenen, sich beständig verändernden Dynamik unterliegt, war dies unumgänglich. Ein verantwortlicher Umgang mit der eigenen gebauten bzw. materiellen Geschichte ist der Industrie selbst aus weitgehend vorgeschobenen Rentabilitätsgründen fremd geblieben. In einigen Branchen wird dieser Strukturwandel durch nahezu vollständige Aufgabe – zum Beispiel im Bergbau – in Kürze zum Abschluss kommen, in anderen Erwerbszweigen durch Überlagerung mit Neunutzungen zu weiteren Veränderungen unter Anpassungszwängen führen. Andererseits führt der gesellschaftliche Generationenwandel zunehmend zu Veränderungen im Rezeptionsverhalten und in den Bewertungskriterien hinsichtlich der Erhaltungsbemühungen. Auch hier gilt es hinsichtlich Akzeptanz und Wahrnehmung im Rahmen des eigenen verantwortungsbewussten gesellschaftlichen Handelns immer wieder intensiv die Zielrichtung unserer Fachgebiete zu überprüfen. Als fachkundige Sachwalter öffentlichen Interesses und als Bewahrer erhaltenswerter Industriebauten sind wir der Gesellschaft Rechenschaft schuldig für unser Tun und Unterlassen. Intensives Nachdenken über die zukünftige Ausrichtung dieses Wissenschaftsbereiches und das Aufzeigen aktueller Forschungsansätze stehen im Mittelpunkt der Tagung. Sie wendet sich an die Fachvertreter/innen der Hochschulen und der Denkmalpflege sowie der privaten und öffentlich-rechtlichen Stiftungen, der Forschungseinrichtungen und der Institutionen archivischer und musealer Betreuung. Ansprechpartner:
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